
Schülerinnen und Schüler der Wiehengebirgsschule pflanzen einen „Wald im Wald“:
Eiche, Rotbuche und Feldahorn, Cornelkirsche, Hartriegel und Haselnuss.
Dieses sind nur einige der standortheimischen Gehölze, für die die elf Schülerinnen und Schüler der Wiehengebirgsschule Melle im „Klimawald“ in Oberholsten einen Platz gefunden haben.
Eingeladen von der SON (Stiftung für Ornithologie und Naturschutz), erlebte die Schulklasse einen Vormittag im „grünen Klassenzimmer“ und leistete direkt vor Ort tatkräftige Pflanzhilfe.
Begleitet von strahlendem Sonnenschein erhielten die Schüler und Lehrer der Wiehengebirgsschule durch Projektleiter Ulfried Friedering zunächst eine Einführung zur Baumpflanzung. So etwa die Handhabung von Pflanzspaten, Größe der Pflanzgrube, Pflanztiefe und Pflanzabstand ... und dann pflanzten die Schüler ihren eigenen Baum. –
So wie viele fleißige Helferinnen und Helfer vor ihnen.
Denn wo sich noch vor drei Jahren eine drei Hektar große Ackerfläche erstreckte, ist nun ein neuer Wald entstanden – ein „Wald im Wald“, da sich die Projektfläche unmittelbar in einen bestehenden Wald einfügt.
So hat die SON durch das Projekt „Klimawald“ nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz, sondern durch die Einbeziehung von Schulklassen einen aktiven Beitrag zur Umweltbildung geleistet.
Die Schüler des Werkprojekts der Wiehengebirgsschule Melle werden in naher Zukunft noch ein Schild für „ihren Wald“ anfertigen, damit man sich auch noch in vielen Jahren an dieses Projekt erinnert.
Unter der Rubrik "Schulleben ⇒ Presse" gibt es einen Zeitungsbericht zu lesen.